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Zertizierung

Onkologisches Zentrum

Münsteraner Allianz gegen Krebs

Leitung

 

   Dr Frank Fischer Leitender Oberarzt neu
Professor Dr. Dr.
M. Hoffmann
Leitung
  Dr. F. Fischer

Koordination

Aufgrund der Tatsache, dass Darmkrebs aus einer zunächst gutartigen Form - dem Polypen entsteht und dass dessen Entartung zwischen 5 und 15 Jahre dauert, können im Rahmen einer frühzeitigen Darmspiegelung möglicherweise Polypen entfernt werden, bevor sie zu einem bösartigen Geschwulst werden.

Vorsorgeuntersuchungen können helfen, bösartige Darmtumoren zu vermeiden oder in einem frühen Stadium zu entdecken.

Früh entdeckte Karzinome haben eine sehr gute Aussicht auf eine komplette Heilung. Da durch die frühzeitige Erkennung des Krebses viele Menschen gerettet werden können, sollte jeder Mensch die Möglichkeiten nutzen. Neben den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen spielt das individuelle Risiko zum Beispiel die familiäre Belastung eine wichtige Rolle.

Als Vorsorgeuntersuchungen stehen folgende Methoden zur Verfügung:

  • Körperliche Untersuchung mit Austastung des Enddarmes

    • durch die Austastung des Endarmes lässt sich jedoch nur ein Teil der Tumoren, nämlich die, die mit dem Finger erreichbar sind entdecken.

  • Test auf verstecktes (okkultes) Blut im Stuhl

    • Darmtumoren geben häufig etwas Blut ab, dass dann im Rahmen einer solchen Testung festgestellt werden kann. Der Test gibt Anlass zu weiteren Untersuchungen, wenn er positiv ist, schließt bei negativem Ergebnis aber einen Tumor nicht aus!

  • Darmspiegelung (Koloskopie)

    • Zur Feststellung eines Darmkrebses stellt die Darmspieglung die wichtigste Methode dar, da die Tumore gesehen werden können , ihr genauer Ort im Darm bestimmt werden kann und eine feingewebliche (histologische) Abklärung durch eine Probenentnahme ermöglicht wird.
      Ab dem 50. Lebensjahr wird eine Koloskopie empfohlen, da dann die Erkrankungshäufigkeit von Dickdarmkrebs deutlich ansteigt.
      Vorsorgekoloskopien werden ab dem 55. Lebensjahr von den Krankenkassen bezahlt. Dennoch gilt: bei Symptomen sollte auch schon vorher ein Arzt zur weiteren Abklärung aufgesucht werden.

Symptome

Da Vorstadien eines Darmkrebses oder der Krebs selbst oft jahrelang im Darm wachsen können, ohne dass Beschwerden bestehen, zeigen sich klinische Zeichen oft sehr spät. Erste Anzeichen können unspezifische Symptome im Bauchbereich sein, oftmals findet sich Blut im Stuhl; ein Stuhlverhalt mit Darmverschluss tritt möglicherweise später auf. Aus diesem Grund sollten Beschwerden wie häufige Verstopfungen, wechselnde Stuhlgänge, Krämpfe, Durchfälle oder Blut im Stuhl durch einen Arzt abgeklärt werden.

 

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