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Zertizierung

Onkologisches Zentrum

Münsteraner Allianz gegen Krebs

Leitung

 

   Dr Frank Fischer Leitender Oberarzt neu
Professor Dr. Dr.
M. Hoffmann
Leitung
  Dr. F. Fischer

Koordination

Obwohl die wichtigste Untersuchung zur Feststellung eines Krebses die Darmspiegelung darstellt, sind ein Vielzahl weiterer Untersuchungen notwendig, um ein umfassendes und exaktes Bild über die Erkrankung zu erhalten. Nur so ist eine optimale Therapieplanung möglich.

Es ist sehr wichtig, zu wissen, ob der Tumor im Dickdarm oder im Enddarm sitzt. So führt in bestimmten Stadien des Enddarmkrebses eine Vorbehandlung mit einer kombinierten Strahlen-Chemotherapie vor einer Operation zu wesentlich besseren Heilungsraten. Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Frage, ob Absiedlungen (Metastasen) vorliegen. Die häufigsten Absiedlungen finden sich in Leber und Lunge.

Die wichtigsten Untersuchungen werden im Folgenden genannt:

  • Laboruntersuchungenlabor

    • Sie geben Auskunft über eine eventuelle Blutarmut, die durch den Tumor verursacht wurde. Tumormarker (CEA) sind gut zur Verlaufsbeobachtung einer Tumorerkrankung. Andere Werte zeigen den Zustand der übrigen Organe an.

  • Ultraschall

    • Die Ultraschalluntersuchung des Bauches ergibt Informationen über die Streuung eines Tumors. Im Endarmbereich kann das Ausmaß in der Ausdehnung der Darmwand bestimmt werden. Auch befallene Lymphknoten können zum Teil entdeckt werden.

    • Eine Ultraschalluntersuchung des Enddarmes entscheidet vielfach darüber, ob vor einer Operation eine kombinierte Radio-Chemotherapie durchgeführt werden sollte, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen.

  • Koloskopiekoloskop

    • Bei der Untersuchung wird der gesamte Dickdarm durch ein flexibles, schlauchartiges Gerät von innen betrachtet.

    • Letztlich ist die eindeutige Diagnose eines Darmkrebses nur durch die Darmspiegelung mit Entnahme einer Probe möglich. Die Probe wird in der Regel mikroskopisch untersucht, so dass eine weitere Planung des Behandlungskonzeptes eingeleitet werden kann. Wann immer möglich sollte eine komplette Spiegelung des Dickdarmes erfolgen, um weitere Erkrankungen nicht zu übersehen.

  • Röntgenuntersuchungen

    • Die Röntgenuntersuchung der Lunge gibt erste Hinweise darauf, ob eine Absiedlung in den Lungen vorliegt. Auch wenn dies in der Regel nicht der Fall ist, ist die Untersuchung im Gesamtkonzept wichtig.

    • Die abdominelle Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) sind weitere bildgebende Verfahren, die gut geeignet sind, Absiedlungen zu erkennen oder das Ausmaß der Tumorausbreitung abzuschätzen.

    • Virtuelle Koloskopie: ein neueres Verfahren, dass schonender ist als die konventionelle Koloskopie, jedoch zurzeit keinen Standard darstellt, da eine Probenentnahme nicht möglich ist. Hierbei erfolgt die Untersuchung mittels einer Computertomographie. Aus den gewonnenen Daten wird das virtuelle Bild eines Dickdarms berechnet. So kann man durch den Darm wie durch einen Tunnel fahren und krankhafte Befunde sehen.

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